Dr. Jens Wurster: “Das Vorgehen bei komplizierten Tumorfällen und akuten Krankheiten während einer homöopathischen Tumorbehandlung”

Jens Wurster

Bei der Behandlung schwerer Pathologien oder komplizierter Tumorfälle, ist es oftmals gar nicht so leicht einen guten Behandlungsansatz zu finden. Die Schwierigkeit ergibt sich aus der Vermischung einzelner Zustände die gleichzeitig den Körper in Aufruhr bringen.

So genügt es nicht, nur die Totalität der Symptome zu nehmen um ein Mittel für den ganzen Fall zu finden, wenn z.B. der Patient gerade unter den Nebenwirkungen der Chemotherapie oder der Strahlentherapie leidet, dann müssen wir ihm dafür zuerst ein gutes Mittel geben. Denn wenn wir diese vordergründige Ebene, die den Patienten am meisten belastet nicht behandeln, dann wird auch unser konstitutionelles Mittel nicht wirken. Wir müssen uns Schicht für Schicht, wie bei einer Zwiebel, an das Zentrum herantasten.

Wie gehen wir mit akuten Krankheiten um, die in einer chronischen Kur auftreten oder Folgezuständen nach vorangegangen Operationen oder Therapien? Wie behandelt man Erysipel, Verwachsungen und Fistelbildungen nach Operationen, Darmverschluss, offene Hautstellen bei Diabetes, Leberzirrhose, akute Schmerzzustände bei multipler Sklerose oder Tumorerkrankungen?

Oftmals sehen wir aber auch Akutkrankheiten, die eine Elimination von Toxinen bewirken, die wir dann nicht behandeln sondern begleitend behandeln.

Auf dem HK Kongress im November 2015 werde ich einige Fälle präsentieren bei denen die akute Intervention die Wende gebracht hat und wie wichtig es sein kann mit organotropen Mitteln den Patienten zu unterstützen um die Heilung voranzutreiben.
Es scheint mir wichtig, dass wir in jedem Fall die individuelle Krankheitsdynamik verstehen um den Patienten optimal zu begleiten.

>>> Fachvortrag am Samstag, 07.11.2015, 11:00 bis 12:30


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